Wandern in Georgien

Ja, ich interessiere mich für die Reise “Wandern in Georgien”, und trage mich unverbindlich auf die InteressentInnenliste ein

Georgien fasziniert – davon zeugen die unzähligen Dok- und Spielfilme, Reportagen und nicht zuletzt die seit dem Auftritt an der Frankfurter Buchmesse dutzenden übersetzten literarischen Werke, die nun auch im deutschsprachigen Raum zugänglich sind. Das kleine Land im Südkaukasus ist auch zum Sehnsuchtsort geworden – und (durch Corona wohl nur kurzzeitig gebremst) zum touristischen Ziel erster Güte. Wir versuchen, den allzu oft begangenen Pfaden so gut es geht aus dem Weg zu gehen – landschaftliche und kulturelle Perlen gibt es in Sakartvelo (so heisst Georgien auf Georgisch) nämlich unzählige.

Unsere 3 Kaukasusreisen sind modular aufgebaut – Sie können vor der Wanderreise Georgien an der Reise “Georgien entdecken” teilnehmen (empfohlen: mit Anreise per Zug/Fähre/Bus aus der Schweiz). Danach geht es weiter in den Nachbarstaat Armenien  Jede Reise kann einzeln oder in Verbindung mit einer oder gar beiden anderen Reisen gebucht werden.

Das Programm der Wanderreise legen wir in Absprache mit den Teilnehmenden fest (Interessen, Motivation, Fitness..). Hier unser beabsichtigtes Programm:

Anreise:
Variante A: Klimafreundliche Anreise per Bahn/Fähre/Bus (Schweiz-Wien-Balkan-Türkei oder Schweiz-Italien-Griechenland-Türkei), Abreise am Sonntag ab Zürich HB, Dauer 5-6 Tage (unbegleitet, Astra-Tours organisiert Tickets und Übernachtungen in Absprache mit den TeilnehmerInnen).

Variante B: Flug am Mittwoch tagsüber, (Zürich-Tiflis oder Genf-Tiflis, diverse Umsteigeoptionen). Übernachtung in Tiflis.

Am Donnerstag treffen wir uns gegen Mittag in Tiflis. Am frühen Nachmittag gehts per Bus los in den äussersten Osten des Landes, nach Lagodechi.

2-3 Tage Wandern in der Umgebung der sympathischen Kleinstadt am Rande der kachetischen Ebene. Wandertour im ältesten Nationalpark des Kaukasus, dem Lagodechi-Nationalpark (geht zurück auf den hier im 19. Jh. tätigen polnischen Botaniker Ludwik Młokosiewicz). Nahe des Dreiländerecks Russland-Georgien-Aserbaidschan wandern wir durch den frisch ergrünten Buchenwald, erspähen womöglich gar endemische Arten wie das Kaukasus-Birkhuhn und andere. Selbst der Kaukasusleopard wurde hier schon gesichtet, die Chancen, ihn zu sichten, sind allerdings eher bei Null. Übernachten können wir unterwegs in der örtlichen Meteostation oder je nach gewählter Route in Zelten. Zurück in Lagodechi erwartet uns ein entspannender Abend mit örtlichen Spezialitäten; im Gespräch erfahren wir mehr über die spannende Geschichte der Region.

Danach verbringen wir 1-2 Tage im Pankisi-Tal – die Region, die noch vor wenigen Jahren auf der EDA-Warnliste stand, ist heute äusserst sicher zu bereisen. Die hier lebenden Kisten sprechen Tschetschenisch, und es sind zwei Sufi-Orden im Tal aktiv. Wenn wir Glück haben, können wir die alte Moschee besichtigen, einen Einblick in das Leben der örtlichen Bevölkerung gewinnen, und ihre Spezialitäten kosten.

Die nächsten 3 Tage bewegen wir uns in einer weit abgelegenen, im Winter kaum bewohnbaren, da von der Aussenwelt abgeschnittenen Gegend – der Region Chewsuretien. Dieser Teil Georgiens befindet sich geografisch quasi im Nordkaukasus, da der Fluss Argun bereits Richtung Norden, via den Terek ins Kaspische Meer entwässert. Wir logieren unweit der prächtigen Wohn- und Wehrtürme von Schatili, und unternehmen eintägige Wanderungen in Seitentäler wobei wir zahlreichen Kultstätten der einzigartigen Kultur der Chewsuren begegnen, über die uns unser lokaler Führer informieren kann.

Zum Abschluss geht es für 2 Nächte zum Kasbek: Der Kasbek ist ein verhältnismässig einfach zu erklimmender 5’000er auf der Nordseite des Kreuzpasses. Nein, wir werden ihn nicht besteigen! Aber wenigstens zwei Nächte nahe dieser monumentalen Silhouette verbringen, das von Puschkin in Versform verewigte Kloster am Kasbek von Nahem sehen, und ausgedehnte Spaziergänge in der Darjal-Schlucht, dem Tal von Dschuta oder dem Truso-Tal unternehmen.

Danach heisst es, vom Kaukasushauptkamm Abschied nehmen – über den Kreuzpass gehts zurück nach Tiflis, von wo aus die TeilnehmerInnen per Flug (oder unterstützt von uns auf dem Land-/Seeweg) die Heimreise antreten. Oder aber Sie können Ihre Reise individuell oder auf unserer Armenientour fortsetzen.

Ein wichtiges P.S.:  Die MindestteilnehmerInnenanzahl beträgt 6 Personen. Änderungen (auch kurzfristige) dieses Programms aufgrund klimatischer Begebenheiten (Schneehöhen im Winter, Wettersituation Ende Mai), Verfügbarkeit der Guides usw. sind vorbehalten. Andere Regionen wie Ratscha, Bordschomi usw. lohnen einen Besuch genauso – wir werden in Georgien in jedem Fall genussvolle, auch kulturell anregende Wandertage verbringen. Unterwegs versuchen wir natürlich auch, so viel wie möglich der kulturellen Schönheiten (Klöster, Burgruinen) und an bereichernden Begegnungen mit Menschen aus den bereisten Gegenden mitzunehmen!

Ja, ich interessiere mich für die Reise nach Georgien,  und trage mich auf die InteressentInnenliste ein. (Astra-Tours kontaktiert Sie, sobald die Reise erneut angeboten wird).

Eindrücke Georgien